| Marktstudie "Die Zukunft von Lotus Notes / Domino als Plattform für CRM-Lösungen" 2005 | ||
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Lotus-Notes-basierte CRM-Lösungen dank
Workplace wieder im Aufwind IBM-Strategie der Integration in Websphere sichert Zukunftsfähigkeit Von Wolfgang Schwetz Lange war aufgrund der etwas verhaltenen Markenpolitik von IBM die Zukunft von Lotus Notes in Frage gestellt und heiß diskutiert worden. Dies galt auch für Lotus-Notes-basierte CRM-Lösungen. Im deutschen Markt gibt es rund zwanzig professionelle CRM-Anbieter auf Lotus-Notes-Basis. Während Lotus Notes / Domino in der Vergangenheit vorwiegend in Großunternehmen als Groupware und Kommunikationsplattform eingesetzt wird, hat sich Microsoft mit Exchange und Outlook überwiegend in mittelständischen und kleinen Unternehmen etabliert. Als typische Komponenten der Groupware-Systeme gelten Mailserver, Kalender, Terminplanung und Dateiverwaltung. Zum Unterschied von Microsoft Exchange stellt Lotus Notes / Domino eine Entwicklungsumgebung dar. Hinsichtlich der speziellen Eignung für typische CRM-Funktionen galt bisher vor allem die dokumentenorientierte Datenhaltung als Nachteil von Lotus Notes / Domino gegenüber relationalen Datenbanksystemen. Die Stärken Lotus-Notes-basierter CRM-Lösungen liegen eindeutig bei den kollaborativen Aspekten des Kundenmanagements wie etwa Workflow, Aufgabenverteilung, im hervorragenden Replikationsmechanismus, starken Sicherheitsfunktionen und der Anwendungsentwicklung nach dem Muster des Rapid Application Development (RAD). Diese Vorteile blieben der "relationalen Welt" weitgehend verborgen, da ein Wechsel der Basistechnologie auf Lotus Notes / Domino bislang als zu aufwendig galt. "Trotzdem kann ein solcher Wechsel unter bestimmten Bedingungen von Vorteil sein", gibt Schwetz zu bedenken und räumt unter Hinweis auf einschlägige Projekte mit einem Vorurteil auf. IBM forcierte seine Cash-Cow Lotus Notes zum Leidwesen der darauf spezialisierten Anbieter nicht weiter, sondern investierte in den letzten Jahren in Websphere und Workplace als neue Zukunftstechnologien. Diese Politik verunsicherte den Lotus Notes / Domino-Markt bis zur weltweiten Ankündigung der Weiterentwicklung von Lotus Notes / Domino und Anbindung an die Websphere-Technologie Ende 2004. Damit, argumentieren die Befürworter von Lotus Notes, sei die Zukunftsfähigkeit von Lotus Notes / Domino langfristig gesichert. IBMs Websphere Middleware unterstützt Unternehmen dabei, eine stabile IT-Infrastruktur einzurichten, ihre Geschäftsprozesse ganzheitlich zu integrieren und diese ins Web zu verlagern, und zwar mit einem klaren Bekenntnis zu offenen Standards und zu Java. Dazu kommt die Anbindung an die relationale Datenbank DB2 von IBM. Damit ist ein weiterer bisheriger Nachteil von Lotus Notes / Domino, nämlich mangels relationaler Datenbanktechnologie kaum analytisches CRM betreiben zu können, vom Tisch. Lotus Notes Anwender
schätzen Technologie, Sicherheit und Kostenvorteile Nach einer von Schwetz Consulting Ende 2004 durchgeführten Marktbefragung zur Zukunft von Lotus Notes / Domino für CRM-Lösungen schätzen Anwender Lotus-Notes-basierter CRM-Systeme vor allem die Technologie selbst, das Sicherheitskonzept, das gute Kosten- / Nutzenverhältnis und den geringe Einführungsaufwand sowie die Lotus-Notes-typischen Funktionen wie Groupware, E-Mail und Dokumentenmanagement. Lotus Notes /Domino erleichtere den meisten Anwendern das verteilte Arbeiten im Büro, mobiles Arbeiten und die dazu notwendige Datenreplikation. Für die Anwender steht IBM als Lizenzgeber vor allem für Sicherheit eines weltweit tätigen Unternehmens und weltweiter Support. Fast alle Anwender setzen das CRM-System mobil ein und nutzen dabei das Kontaktmanagement und die Datenreplikation. Überdurchschnittlich gut wurden die Sicherheit, Service und Wartung und die Zuverlässigkeit der Systeme bewertet. "Knapp 70 Prozent der befragten Anwender würden sich daher auch heute wieder uneingeschränkt für eine CRM-Lösung unter Lotus Notes / Domino entscheiden", zitiert Schwetz aus der jetzt veröffentlichten Marktstudie "Zukunft von Lotus Notes / Donino im CRM-Markt". Standardsoftware auch im
Lotus-Notes-Markt im Kommen Neben den Anwendern von Lotus Notes-basierten CRM-Systemen kommen in der Studie auch die Softwareanbieter zu Wort. Die Mehrheit der CRM-Anbieter auf der Basis von Lotus Notes / Domino sind bereits länger als 10 Jahre am Markt und verfügen daher über umfassende Erfahrungen auf diesem Gebiet. In den letzten vier Jahren zeigte sich - ähnlich wie bei den Microsoft / Exchange-Anbietern mit relationalen Datenbanksysteme bereits in früheren Jahren - auch bei den Lotus Notes-Anbietern ein deutlicher Trend von der Individualsoftware hin zur Standardsoftware. Bevorzugte Branchenschwerpunkte der Anbieter sind nicht erkennbar. Vielmehr finden sich in allen Branchen des Business-to-Business-Markts CRM-Lösungen auf der Basis von Lotus Notes / Domino. Zu den Anwendungsschwerpunkten der CRM-Lösungen zählt in erster Linie der Vertrieb, etwas dahinter Marketing und deutlich abgeschlagen, der Service. Die am häufigsten genannten Funktionen sind E-Mail, Dokumentenmanagement, kollaboratives und operatives CRM sowie Workflow. CRM-Lösungen unter
Lotus Notes / Domino oft kostengünstiger
Mit der Veröffentlichung der Releasepläne für Lotus Notes / Domino für die nächsten Jahre durch IBM Anfang 2005 und der Ankündigung von Notes 7 mit der Integration in die Workplace-Welt gehören die Befürchtungen der Isolation von Lotus Notes der Vergangenheit an. Es wird erwartet, daß bereits mit Notes 8 dank der Webservices-Schnittstellen eine Kombination der beiden Welten Lotus Notes und Websphere möglich wird. Nach Aussagen von IBM gibt es eine klare Roadmap für die Weiterentwicklung, der zufolge bereits an Lotus Notes / Domino 9 gearbeitet wird. Mit "Workplace Services Express" stehen vor allem kleineren und mittleren Unternehmen künftig alle Workplace-Produkte im Rahmen der Service Oriented Architecture (SOA) auch als Web-Services zur Verfügung. Die neuen Technologien der IBM rund um Websphere und Workplace wurden bereits auf der CeBIT 05 vorgestellt. Unter anderem zeigte GEDYS Intraware seine Workplace Suite, die auf J2EE/Java basiert. Auch für den CRM-Anbieter Team4 war das klare Commitment der IBM zu Lotus Anlaß genug, auf der Basis ihres "Team4 Relation Framework" weitere kundennahe Prozesse abzubilden. Für KUMAtronik liegen die Vorteile u.a. in der DB2-Anbindung, womit auf Legacy Systeme leichter zugegriffen werden kann. Der Markdorfer Notes-Spezialist ist dabei, mit dem IBM Workplace Rich Client die Workplace-Umgebung für vorhandene Notes-Anwendungen verfügbar zu machen und plant die Entwicklung einer neuen Produktgeneration auf der Basis der neuen IBM-Portaltechnologien. Für
Pavone, ebenfalls ein etablierter CRM-Anbieter unter Lotus Notes, hat
sich für die Anwender mit den neuen Technologien der IBM der
Investitionsschutz deutlich erhöht. Im Zugewinn an kollaborativen
Funktion und der Verschmelzung von Prozeß- und Projektmanagement
sehen die Paderborner enorme Wettbewerbsvorteile für die Kunden. Die 128-seitige Marktstudie "Die Zukunft von Lotus Notes als Plattform für CRM-Lösungen" mit einem Vorwort von Prof. Dr. Ludwig Nastansky, Universität Paderborn, und einem ausführlichen Anbieterverzeichnis kann zum Preis von EUR 58,- inkl. Versand und MWST bezogen werden bei Schwetz consulting.
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